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Calcium
Der wichtigste mineralische Bestandteil
des Knochens ist das Calcium . Calcium ist das Hauptknochenmineral. Alle Faktoren, die den
Calciumhaushalt beeinflussen, haben deshalb auch mittelbar Einfluss auf die Knochendichte.
Es konnte gezeigt werden, dass eine gute Versorgung mit Calcium in der Jugend einen
direkten Einfluss auf die Knochendichte
hat. Die höchste Knochendichte erreicht man im Alter um 30 Jahre. Ab dem 4. Lebensjahrzehnt verliert unser Organismus dann durchschnittlich 1 % der Knochenmasse pro Jahr.
Dieser Knochenverlust kann jedoch bis auf mehr als 5 % ansteigen und dann Ausdruck einer massiven Osteoporose sein. Je größer die höchste erreichte Knochenmasse bei jungen
Erwachsenen ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, in höherem Alter eine Osteoporose zu entwickeln. Insofern kann eine Osteoporose tatsächlich auch Folge einer nicht ausreichenden Calciumversorgung in der Jugend sein!
Nach den neuesten Empfehlungen für die Calciumzufuhr der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sollten Jugendliche täglich 1200 mg und Erwachsene 1000 mg Calcium zu sich nehmen. Diese Menge ist in etwa einem Liter Milch enthalten.
Die tatsächliche Calciumaufnahme beträgt im Durchschnitt jedoch nur 600–700 mg, wobei mehr als 50 % aller Frauen weniger als 800 mg Calcium pro Tag zu sich nehmen.
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Magnesium
Der Nutzen einer erhöhten Zufuhr von Calcium zur Prävention der Osteoporose ist unbestritten. Allerdings wird dabei in zunehmendem Umfang die alleinige Bedeutung einer ausreichenden Calciumzufuhr in Frage gestellt.
Knochen besteht nicht nur aus Calcium , sondern ist auch für andere Mineralstoffe ein wesentlicher Speicher. Epidemiologische Untersuchungen haben gezeigt, dass eine höhere Knochendichte mit einem höheren Gehalt an Magnesium und Zink in der Nahrung einherging. In zunehmendem Umfang wird die Funktion von Magnesium für die Knochenhomöostase erkannt. Der überwiegende Teil des Magnesiums ist im Knochen lokalisiert. Da ca. 1/3 dieser Menge unter
Mangelbedingungen aus dem Knochen aktiviert werden kann, trägt eine langfristig unzureichende Magnesiumversorgung zur Osteoporose bei.
Umfangreiche Untersuchungen zeigten, dass die Magnesiumzufuhr mit der Nahrung positiv mit der Knochendichte korrelierte. Die tägliche Gabe von zusätzlich 365 mg Magnesium führte bereits bei jungen Männern zu einem verringerten Knochenabbau.
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Vitamin B6
Für das Vitamin B6 ist eine Funktion in der Knochenbildung beschrieben. Vitamin B6 wird für die Quervernetzung der Kollagenmatrix – des wichtigsten organischen Bestandteiles der Knochen – benötigt. Bei Patienten mit häufigen Knochenbrüchen fand man besonders niedrige Vitamin B6-Konzentrationen im Blut.
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Vitamin C
Eine ausreichende Vitamin C Versorgung wird benötigt, um die für die Quervernetzung der organischen Strukturen im Knochen notwendige chemische Veränderung bestimmter Aminosäuren zu gewährleisten. Chronisch mangelhafte Vitamin C Zufuhr führte neben anderen Folgen auch zu Osteoporose. Epidemiologische Untersuchungen zeigten zudem eine positive Assoziation der Vitamin C-Versorgung mit der Knochendichte.
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Vitamin D3
Selbst wenn genügend Calcium mit der Nahrung zugeführt wird, ist die Ausnutzung erheblich an eine ausreichende gleichzeitige Zufuhr von
Vitamin D3 gekoppelt. Dieses wird benötigt, um Calcium aus dem Darm in den Organismus aufnehmen zu können.
Zusätzlich braucht man Vitamin D3 zur Einlagerung von Calcium in den Knochen. Ein Teil des benötigten Vitamin D3 lässt sich in der Haut unter UV-Strahlung erzeugen. Allerdings muss berücksichtigt werden, dass in unseren Breitengraden dafür in der Winterzeit die Sonneneinstrahlung nicht intensiv genug ist. Da bis zu 90 % des Vitamin D3 in unserem Organismus aus der Eigensynthese in der Haut stammen, kommt es deshalb im Winter häufig zu Vitamin D3-Mangelzuständen.
Darüber hinaus haben Studien gezeigt, dass besonders bei älteren Menschen Vitamin D3-Mangelzustände häufig sind.
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Vitamin K
Als fettlösliches Vitamin greift Vitamin K in den Knochenstoffwechsel ein. Es ist an der D3 Synthese von Osteocalcin, einem für die Knochenbildung notwendigen Protein, beteiligt. Dadurch spielt Vitamin K eine aktive Rolle bei der Entwicklung der Knochenfestigkeit.
Bei Osteoporosepatienten konnte eine deutlich verminderte Vitamin K Konzentration im Blut nachgewiesen werden. Epidemiologische Untersuchungen zeigten darüber hinaus ein vermindertes Osteoporoserisiko bei einer hohen Vitamin K-Zufuhr.
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Zink
Zink ist Bestandteil einer Reihe antioxidativer Enzyme und hat eine wesentliche Funktion im Immunsystem. Zink kann andere Mineralien, die die Bildung von Freien Radikalen begünstigen, aus den Membranbindungsstellen verdrängen.
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