Verbesserung des intrazellulären Stoffwechsels
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Eine günstige Beeinflussung des intrazellulären Stoffwechsels lässt sich mit Carnitin erreichen. Carnitin führte in Studien an Typ-2-Diabetikern zu einer Verbesserung des Glucosestoffwechsels, mit verbesserter Glucoseoxidation und -verwertung sowie einer Abnahme der Insulinresistenz und der Lactat-Plasmaspiegel. Die mit einem Diabetes mellitus verbundene Beeinträchtigung im Fettstoffwechsel (erhöhte Triglycerid- und Ketonkörperwerte) sowie die Symptomatik peripherer Neuropathien können durch LCarnitin verbessert werden. Neben der wichtigen Funktion des Carnitins für den Fettsäuretransport in die Mitochondrien wird Carnitin auch für den Abtransport von Stoffwechselendprodukten, die den Stoffwechsel negativ beeinflussen können, gebraucht.

Von besonderer Bedeutung ist die Zufuhr der Vitamine des B-Komplexes. Folsäure, Vitamin B2, Vitamin B6 und Vitamin B12 werden zur Verminderung eines erhöhten Homocysteingehalts im Serum benötigt. Steigt die Konzentration von Homocystein im Serum an, so führt dieses langfristig zu einer erheblichen Störung der peripheren Durchblutung, wodurch nicht nur die Blutversorgung peripherer Nerven beeinträchtigt wird, sondern allgemein das Risiko für kardiovaskuläre Komplikationen ansteigt.

Eine Folge der hohen intra- und extrazellulären Glucosekonzentration beim Diabetes ist die unspezifische Glykierung (Verzuckerung) von Proteinen durch ein weiteres Umbauprodukt der Glucose, der Methylglyoxalsäure. Diese Änderung der Proteinstruktur kann eine Immunreaktion hervorrufen, wodurch es zu Zellschäden kommt. Die Bildung dieser Methylglyoxalsäure kann durch eine hohe Konzentration von Vitamin B1 (Thiamin) gehemmt werden.


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Ausgewogene Fettsäurezufuhr

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