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| Verbesserung des antioxidativen Schutzsystems |
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Dieses ist insbesondere mit dem antioxidativen Vitamin E sowie der besonders effektiven alpha-Liponsäure möglich. Bei der alpha-Liponsäure (auch Thioctsäure genannt) handelt es sich um einen körpereigenen Stoff, der eine zentrale Bedeutung für den geordneten Energie-, insbesondere Zuckerstoffwechsel hat. Ein Mangel an alpha-Liponsäure hat u.a. eine eingeschränkte Energiegewinnung der Zellen, Zellschädigungen und weitreichende Störungen des Zuckerstoffwechsels zur Folge. Dies macht sich besonders nachhaltig an den peripheren Nervenzellen bemerkbar. Die alpha-Liponsäure hat noch einen zusätzlichen günstigen Nebeneffekt. Sie schützt die Vitamine E und C. In verschiedenen Untersuchungen konnte der positive Einfluss einer alpha-Liponsäuresupplementierung bei Patienten mit diabetischer Neuropathie bestätigt werden. Aber auch Spurenelemente sind in der Lage, den oxidativen Stress günstig zu beeinflussen. Eines der wichtigsten antioxidativ wirkenden Enzyme ist die Glutathionperoxidase, die für die ausreichende Bereitstellung von Glutathion benötigt wird. Gerade Glutathion wird bei der Verstoffwechslung von Sorbitol in erhöhtem Umfang verbraucht und muss regeneriert werden. Die Glutathionperoxidase ist ein Selen-abhängiges Enzym. Selen ist häufig in der Nahrung unzureichend vorhanden und sollte supplementiert werden. Auch Zink ist ein Spurenelement, das oft mangelhaft in der Nahrung vorhanden ist. Die wichtige Funktion des Zinks ist darin begründet, dass dieses Spurenelement – neben seiner wichtigen Funktion als Bestandteil des Insulins – auch eine indirekt antioxidative Wirkung besitzt. Zinkionen können Eisenionen aus bestimmten Membranbindungsstellen verdrängen und damit verhindern, dass die Eisenionen dort als Katalysator für die Bildung von freien Radikalen wirken und so den oxidativen Stress erhöhen. Da für die Prävention der Spätschäden eine gute Blutzuckerkontrolle von großer Bedeutung ist, sollte auf eine ausreichende Chromversorgung geachtet werden. Chrom ist Bestandteil des Glucosetoleranzfaktors (GTF), der wiederum für die Insulin-abhängige Aufnahme von Glucose wichtig ist. Eine erhöhte Chromzufuhr ist in der Lage die Blutzuckereinstellung zu verbessern. |
Unterstützung der Insulinwirkung am Rezeptor durch den Glucose Toleranz Faktor (GTF) |
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