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| Stärkung des gelben Flecks |
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Die wichtige Rolle der Farbstoffe der Makula wurde in der AREDS-Studie noch nicht berücksichtigt, da zu Beginn der Studie das Wissen über die Funktion dieser Farbstoffe noch unvollständig war. Die hohe Farbdichte der Makula ist von größter Bedeutung. Eine niedrige Dichte hat eine höhere Belastung durch energiereiches Blaulicht und UVStrahlung zur Folge und führt auf Dauer zwangsläufig zu einer Überlastung des Stoffwechsels der blauempfindlichen Sehzellen und schließlich zu ihrem Verlust. Bei der AMD fällt daher die zentrale Wahrnehmung von Violett und Blauviolett zuerst aus. Man sieht nur noch grauoder braunschmutzige Farbtöne. Die Makula besteht aus den beiden eng verwandten Carotinoiden Lutein und Zeaxanthin, die mit der Nahrung aufgenommen werden müssen. Sie können nicht im Körper aus anderen Carotinoiden, z.B. ß-Carotin, erzeugt werden. Dagegen wird im Körper nach Bedarf Lutein in Zeaxanthin umgewandelt. Individuelle Schwankungen der Farbdichte der Makula um den Faktor 10 sind keine Seltenheit. Ein erhöhtes Risiko, meist wegen geringer Farbdichte, weisen schwerbräunende hellhäutige Frauen mit hellem Haar sowie Personen, die gegen grelles Licht empfindlich sind, und solche mit blau(grauen) Augen auf. Letztere sind zusätzlich belastet, weil durch die blaue Regenbogenhaut (Iris) an einem Tag soviel Streulicht dringt, wie in 100 Tagen durch eine braune (melaninhaltige) Iris. Damit dürfte der weit geringere AMD-Anteil in der dunkeläugigen Mittelmeerbevölkerung zusammenhängen. Verschiedene Studien belegen, dass eine niedrige Konzentration an Lutein und Zeaxanthin mit einer erhöhten Gefahr der Erkrankung an AMD einhergeht. Auf der anderen Seite zeigen Untersuchungen, dass eine höhere Aufnahme von Lutein über einen längeren Zeitraum, die Dichte der Makula steigern, und zu einer Risikominderung für die Entstehung von AMD führen kann. Zur optimalen Versorgung mit Lutein ist eine tägliche Zufuhr von ca. 6 mg notwendig. Schutz der Sehkraft durch antioxidative Mirkronährstoffe Die mittlerweile umfangreichen klinischen Untersuchungen belegen, dass eine erhöhte Zufuhr bestimmter Mikronährstoffe einen positiven Einfluss auf die Entstehung und den Verlauf der altersbedingten Makuladegeneration haben. |
Zur diätetischen Behandlung/ ergänzenden Ernährung bei AMD |
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