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Körperlicher, emotionaler und auch oxidativer Stress führen zu einem vermehrten Einstrom von Calcium in der Herzmuskelzelle und zu einer intrazellulären Umverteilung. Im Übermaß trägt diese Änderung in der Calciumregulation zum Krankheitsgeschehen bei Herzerkrankungen bei. Um diesem Prozess entgegenzuwirken, werden deshalb schon seit langem Medikamente, die den Calciumeinstrom in die Zellen hemmen, in der Therapie von Herzkrankheiten eingesetzt.
Der physiologische Calciumantagonist ist der Mineralstoff Magnesium. Eine hohe Magnesiumkonzentration im Serum führt zu einer Verminderung des Calciumeinstroms in Herzmuskelzellen und zu einer Vermeidung von Herzrhythmusstörungen. Die empfohlene Magnesiumzufuhr mit der Nahrung wird von vielen Menschen nicht erreicht. Eine Magnesiumsubstitution ist deshalb eine der ersten Maßnahmen in der Therapie von Herzerkrankungen.


Grafik_Magnesium

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